Energie sparen - Tipps von Sparen-Web.de
Nachweislich steigen seit einigen Jahren die Energiekosten kontinuierlich an. Vor allem beim Strompreis fallen jedes Jahr rund 10% - 20% höhere Kosten an.
Ungefähr 15% des gesamten Stromverbrauchs im Haushalt wird durch die Beleuchtung erzeugt.
Kein Wunder also, das immer mehr Menschen darüber nachdenken, wie die Beleuchtung möglichst effizient aber gleichzeitig energiesparend gestaltet werden kann.
Seit über 120 Jahren schon wird die Glühlampe eingesetzt und ist trotz des sehr geringen Wirkungsgrades noch heute das meist genutzte Leuchtmittel in Privathaushalten.
Gerade einmal 5% bis 10% des eingesetzten Stroms wird in Licht umgewandelt, der Rest wird als Wärme an die Umwelt abgegeben. Dass dies ein extrem schlechtes Energienutzverhältnis ist, wurde im September 2009 auch von staatlicher Seite beschlossen.
Seitdem wird an einem schrittweisen Abbau der Glühlampen gearbeitet.
Bis Ende 2012 sollen dann keine herkömmlichen Glühlampen mehr im Handel erhältlich sein.
Die Energiesparlampe ist der Nachfolger und kommende Standard bei der Beleuchtung. Hier wurde die Energieausnutzung bereits auf 35% gesteigert.
Theoretisch braucht sie also fünfmal weniger Strom für die gleiche Lichtstärke wie eine Glühlampe. Wie die Glühbirne gibt es sie mittlerweile in den verschiedensten Ausführungen und Stärken.
Auch unterschiedliche Lichtqualitäten sind möglich, wie etwa "warmweiß" oder "Tageslichtweiß".
Der Nachteil einer Energiesparlampe ist, dass es einige Zeit dauern kann bis sie ihre maximale Leuchtkraft erreicht hat und deswegen nicht an Orten eingesetzt werden sollte, wo jeweils nur kurz Licht benötigt wird.
Für diesen Fall sollte dann eine Halogenlampe benutzt werden. Diese Lampe erreicht sofort bei Einschalten ihre maximale Leuchtkraft und hat eine noch längere Lebensspanne als die Energiesparlampe.
Sie eignet sich also sehr gut zur Unterstützung von herkömmlichen Energiesparlampen im Haushalt.
Ebenfalls zur Unterstützung sind so genannte LED-Spots geeignet.
Diese kleinen Lampen benötigen nur 1 bis 5 Watt und werden am besten zur Punktbeleuchtung genutzt, etwa für die Arbeitsplatte in der Küche oder die Schrankbeleuchtung im Wohnzimmer.
Zusammenfassend ist ersichtlich, dass der beste Weg um Energie zu sparen darin besteht, die verschiedenen Leuchtmittel je nach Einsatzzweck sinnvoll miteinander zu kombinieren.